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Frank-Walter Steinmeier

Frank-Walter Steinmeier

Gas-Turbinen-Kraftwerk Premnitz

Im havelländischen Premnitz entsteht ein Gas-Kombikraftwerk auf dem Gelände des ehemaligen Chemiewerks "Friedrich Engels". Im Januar 2010 begannen die Vorbereitungsarbeiten für den Neubau, welche die Umwandlung des alten Industriegebiets in eine neuwertige Gewerbefläche umfassen. Der Schweizer Energiekonzern Alpiq AG will auf einem Großteil der Fläche ein Gas-Kombikraftwerk mit einer Leistung von 400 Megawatt erreichten . Alpiq hat bereits mehr als 5 Millionen Euro in die Planungen investiert. Fast alle Vorbereitungen bis zum möglichen Baubeginn sind getroffen.

Der Fraktionsvorsitzende Frank-Walter Steinmeier hatte bereits 2007 den Energiekonzern bei deren Suche nach einem Investitionsstandort in Deutschland auf den Industriestandort Premnitz aufmerksam gemacht und warb intensiv für die Realisierung des Projektes in seinem Wahlkreis. Frank-Walter Steinmeier: "Ein Glücksgriff für die Region. Dieser Bau gibt ihr Zukunftschancen als Energiestandort. Viele Arbeitsplätze werden beim Bau und Betrieb entstehen."

Nach Angaben von Alpiq werden auf dem Grundstück entsprechende Infrastruktur-maßnahmen ausgeführt. Die Maßnahmen umfassen Planungsleistungen für die Revitalisierung der brachgelegenen Fläche. Schwerpunkte der Baudurchführung sind Rückbau und Entsorgung von 15 kontaminierten Gebäuden und chemischen Industrieanlagen (ca. 200.000 Kubikmeter umbauter Raum) mit ca. 15.000 Tonnen besonders überwachungsbedürftigem Abfall; Teilabbrüche mit Abtrennung von vorhandenen, genutzten Gebäuden an der Grundstücksgrenze; Neustrukturierung vorhandener Rohrleitungen (Trinkwasser, Havelwasser, Kaltwasser, Weichwasser, Deionat, Schmutzwasser, chemisch-belastetes Abwasser, Regenwasser) sowie von Kabel- und Energieversorgungsanlagen; Umverlegung von Dampftrassen (1,5 und 16 bar); Neuerschließung der beräumten Fläche mit Medien, Kanal-, Straßen- und Gleisbau; Maßnahmen zum Grünausgleich und Artenschutz.

"Mir gefällt die Art und Weise, wie hier gearbeitet wird. Beide Seiten stehen fest auf dem Boden. Wir haben uns darauf verständigt, dass wir uns in regelmäßigen Abständen treffen wollen, um gemeinsam den Standort Premnitz voranzubringen", so Frank-Walter Steinmeier.

Der Bürgermeister Roy Wallenta begrüßte es sehr, dass der Kontakt zu Frank-Walter Steinmeier auch weiterhin erhalten bleibt. Immerhin handelt es sich beim Gaskraftwerk um die bisher größte Investition in Premnitz und Unterstützung könne man immer gebrauchen.

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