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Frank-Walter Steinmeier

Frank-Walter Steinmeier
16.06.2011

Junger Rat für Frank-Walter Steinmeier - ein Schulprojekt gegen Politikverdrossenheit

"Wenn man etwas verändern will, muss man wissen, wie es funktioniert. Und das geht am Besten, wenn man selbst mitmacht."

Schülerinnen und Schüler werden zu Politikberatern. Sie bearbeiten eine Alltagsfrage des Abgeordneten. So fragen sie sich beispielsweise, wie der Ausbildungspakt in Brandenburg an der Havel wirkt oder ob Deutschland Mindestlöhne braucht. Als handlungsorientierter Unterricht (HOT) wird das Projekt in den Unterricht eingebunden.

In der Praxis:


Das Projekt "Junger Rat für Frank-Walter Steinmeier" funktioniert unkompliziert: Die Klasse bewirbt sich in meinem Bürgerbüro. Gemeinsam mit dem Lehrer wird dann ein Thema festgelegt - damit ist die Vorbereitungsphase abgeschlossen.

Während der Durchführungsphase geht Frank-Walter Steinmeier in den Unterricht und stellt sich und seine Arbeit als Politiker vor. Die Schülerinnen und Schüler haben die Gelegenheit viele Fragen zu stellen. Zusätzlich wird die Themenstellung erläutert und der weitere Verlauf des Projektes besprochen. Es folgt eine vier- bis sechswöchige Themenarbeit in der Schulklasse. Danach besucht die Klasse in einem Gegenbesuch den Abgeordneten im Deutschen Bundestag.

In einer Diskussion werden die Ergebnisse und Ratschläge dem Abgeordneten vorgestellt. Die Auswertungsphase wird abgeschlossen, indem die Schülerinnen und Schüler ein Teilnahmezertifikat ausgestellt bekommen, das auch bei Bewerbungen verwendbar ist. Am Projekt können Schulklassen ab der Jahrgangsstufe neun aus Haupt- und Realschulen, Gymnasien und beruflichen Schulen teilnehmen. Engagierte Lehrer begleiten das Projekt von der ersten Projektidee an. Die Koordinierung des Projektes sollte vom Bürgerbüro in Verbindung mit der Schulleitung erfolgen.

Ein Beispiel:

Die neunte Klasse des Pforzheimer Wirtschaftsgymnasiums - fragte sich, welche Globalisierungstendenzen es bei Unternehmen in der Region gibt. Mit Hilfe eines selbst erstellten Fragebogens besuchten die Schülerinnen und Schüler in Gruppen zahlreiche Unternehmen. Häufig übernahm die Firmenleitung selbst die Beantwortung der Fragen. Fast alle Schüler waren zum ersten Mal in einem produzierenden Unternehmen. Sie waren erstaunt, wie viel Hintergrundarbeit für eine solche Fragestellung notwendig ist.

Politikverdrossenheit nicht hinnehmen

Frank-Walter Steinmeier: "Ich sehe das Projekt als wichtigen Schritt, Politikverdrossenheit bei Jugendlichen nicht einfach hinzunehmen. Im Mittelpunkt steht, die Jugendlichen für Politik zu begeistern und das erreicht man am besten in dem sie mitmachen können. Den jungen Leuten, die ich in den Schulklassen treffe, ist keine Politikverdrossenheit anzumerken. Die Jugendlichen fragen nicht nur breit politisch nach, sondern hinterfragen auch die Arbeit von Politikern."

Wenn Sie bei junger Rat für Frank-Walter Steinmeier mitmachen wollen, melden Sie sich in meinem Bürgerbüro.

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