Dank an Ehrenamtliche
Es ist guter Brauch geworden, dass
in der Vorweihnachtszeit Frank-Walter Steinmeier die Ehrenamtler des Monats
versammelt, um gemeinsam auf das Jahr zurück zu blicken. Einmal im Monat
zeichnet der Bundestagsabgeordnete eine ehrenamtliche Initiative aus, die sich
um unsere Gesellschaft, ihrer Gemeinde oder die Menschen in der Nachbarschaft
verdient gemacht hat. Mehr als 20 Ehrenamtler und Initiativen waren am
vergangenen Freitag an den Lehniner Klostersee gekommen. Vom Milower Land bis
nach Jüterbog reisten die Geehrten dieses Jahres an.
Frank-Walter Steinmeier nutzte die Gelegenheit, sich nach den Entwicklungen zu
erkundigen. Wie geht es voran, wo wird noch Hilfe gebraucht? Die Aktiven fanden
einen aufmerksamen Zuhörer in ihrem Abgeordneten. Denn nicht das kleine
Geschenk, dass jeder von ihnen im Laufe des Jahres bekommen hatte, sondern der
Dank, der damit verbunden ist, macht die Anwesenden stolz. "Vieles in unsere
Kommunen würde nicht so funktionieren, gäbe es nicht Menschen wie sie. Ihr
Einsatz ist eine wichtige Voraussetzung dafür, dass das Leben lebenswert bleibt",
so Frank-Walter Steinmeier bei seiner Begrüßung.
Ob nun freiwillig als Hospizhelferinnen, als Handarbeitsgruppe, als
Vereinsvorstand oder auch als Lehrer für Auszubildende lange nach der
Pensionierung: alle zeichnet eins aus, sie bereichern die Gemeinschaft und
packen da an, wo sonst etwas fehlen würde. Dabei haben alle Ehrenamtler eines
gemeinsam: Das Selbstverständnis, etwas selbstverständliches zu tun, dass
leider gar nicht mehr so selbstverständlich ist. Anstatt viel zu reden, packen
sie an und lösen die Probleme, die sich ihnen zeigen. Dass ist wahrscheinlich
das Bemerkenswerte an allen ehrenamtlich Engagierten, sie machen es gern und
mit viel Einsatz - das ist aller Ehren und jeden Dank wert.

